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Dorferlebnispfad

Der Pfad führt an 24 Orten durch Roringen, an denen sich die Ortsgeschichte ablesen lässt. Jede Station hat eine eigene Seite mit Geschichte und Quellen.

Der Weg ist ein Rundweg: Er beginnt und endet an der Station „Unser Laden e.V.“. Er ist rund 9,8 Kilometer lang. Kommt der Weg an einem Ort zweimal vorbei, steht die Station trotzdem nur einmal in der Liste.

Der Weg

Schematische Karte: Die Lage der Stationen ist vereinfacht dargestellt. Die genaue Lage zeigt die 3D-Karte.

Die Stationen

  • Station 1

    Unser Laden e.V.

    Unser Laden (2011)

    Der Dorfladen im früheren Sparkassengebäude am Venusring, im November 2000 von Roringer Bürgern eröffnet, seit 2016 mit dem Berg-Café.

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  • Station 3

    Milchsammelstelle

    Historisches Foto der Lange Straße mit Holzmasten und Kirchturm, davor ein Leiterwagen mit Milchkanne

    Das Haus Roringer Winkel 1 gegenüber der Kirche war nach dem Zweiten Weltkrieg Milchsammelstelle: Hier gaben die Bauern ihre Milchkannen ab.

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  • Station 5

    St. Martin

    St. Martins-Kirche (Mai 2005)

    Roringens ältestes Bauwerk: romanischer Westturm, Kirchenschiff von 1747. Die Kirche brannte 1999 und wurde 2001 wieder eingeweiht.

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  • Station 6

    Kirchmauer

    Kirchmauer

    Die 1422 erbaute Kalksteinmauer um den Kirchhof war Zuflucht in Notzeiten und ist heute Lebensraum seltener Farne.

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  • Station 7

    Ehemalige Bäckerei Behrendt

    Schwarzweißfoto eines freistehenden Wohnhauses mit Walmdach, hellem Brettbehang und Steinsockel, an der Haustür steht die Hausnummer 27; davor ein Bauzaun, rechts ein Wohnwagen.

    Hier stand das Haus Lange Straße 27: Nach dem Brand von 1907 richtete Bäcker Behrendt Bäckerei, Laden und Poststelle ein. 2018 wurde es abgerissen.

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  • Station 8

    Gasthaus Falke

    Das ehemalige Dorfgasthaus an der Langen Straße 31: Der Saal war Turnhalle, Kino, Tanzsaal und Vereinslokal des Dorfes.

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  • Station 9

    Bücherei

    Unsere kleine Bibliothek

    Das Thie-Haus am Thieplatz: Spritzenhaus, Flüchtlingsunterkunft, Schule, dann Bücherei, seit 1977 Zweigstelle der Stadtbibliothek.

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  • Station 10

    Alte Schule

    Historisches Schwarzweißfoto der alten Dorfschule: zweigeschossiges Haus mit Satteldach und Gaube, mit waagerechten Brettern verschalt, an der Giebelseite fünf Fenster in einer Reihe und eine rautenförmige Tafel; davor eine Bruchsteinmauer.

    Die alte Dorfschule am Opferbach 6: seit 1764 Schulhaus, 1873 durch einen Neubau ersetzt, bis 1971 Schule, danach Küsterei.

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  • Station 11

    Opferbach (Straße)

    Opferbach

    Die Straße Opferbach hat ihren Namen vom Opferbach und, so Siegfried Ritzkowski, vom Amt des Oppermanns, der Gaben für Kirche und Pfarre sammelte.

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  • Station 12

    Feuerwehrteich

    Der Feuerlöschteich im unteren Pfarrgarten, vom Opferbach gespeist, ist seit 1883/84 belegt. Die Kinder des Dorfes badeten darin.

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  • Station 14

    Drakenberg am Hangsporn

    Am Nordende des Drakenbergs vermutete Lehrer Burdorf ein festes Haus der Herren von Roringen. Dazu passt die Kesselsage vom schimmernden Schatz.

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  • Station 15

    Zum Drakenberg

    Hofseite des Gasthauses mit Nebengebäuden vor dem Umbau: links eine alte Lehmwand mit Holztür und drei Mülltonnen, rechts ein hell verputzter Bau mit rotem Ziegeldach, davor ein geparkter Pkw auf Pflaster.

    Das 1898 von der Familie Haroth gebaute Gasthaus an der Langen Straße 43, seit 1930 Gasthaus Hippe, heute Hotel und Restaurant Zum Drakenberg.

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  • Station 16

    Alter Straßenverlauf

    Hier führte die Herzberger Chaussee in einer S-Kurve, dem Speckhaken, um die Nase des Drakenbergs, bis man sie 1937 durchstach und begradigte.

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  • Station 17

    Meyergasse

    Schneebedeckter Weg zwischen verschneiten Hecken und Obstbäumen, rechts neben dem Weg ein schmaler Graben, der Bachlauf, dahinter ein Weidezaun.

    Die Meyergasse ist ein Bachlauf, keine Gasse: „-gasse“ geht auf mittelniederdeutsch gote zurück, die Rinne, die Gosse.

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  • Station 19

    Haus Lezius

    Rottenanger 24: Hier wohnte der Arzt Friedrich Lezius, geboren 1894 im Baltikum, der über Sibirien und Frankfurt an der Oder nach Göttingen kam.

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  • Station 20

    Rottenanger

    Die Straße Rottenanger hieß bis 1973 Angerstraße. Der Name führt zur Flur „Rothen Anger“ und, so eine Deutung, zu Flachsrotten.

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  • Station 22

    Backhaus an der Pfarrscheune

    Das alte Backhaus neben der Pfarrscheune stürzte im Dezember 1992 ein. Sein Verlust war der Anlass, 1993 den Roringer Heimatverein zu gründen.

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  • Station 23

    Wandern im Bratental

    Blühendes gelbes Rapsfeld, im Vordergrund ein Grasweg unter Buchenlaub, hinten Laubwald.

    Der Wanderführer von Jutta Ronnenberg zum 17. Göttinger Wandertag: von der Knochenmühle durchs Bratental, mit Kartoffelstein, Warte und Eselsstieg.

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  • Station 24

    Schindanger

    Die Flur hieß Schindekuhle: Der Name verweist auf einen Platz für verendete Tiere.

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  • Station 25

    Roringer Warte

    Roringer Warte

    Der Wartturm der Göttinger Landwehr von 1406/07 steht als Ruine im Wald. Sein Name Berwinkelswarte kommt vom Immergrün, nicht von Bären.

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  • Station 26

    Menzelberg

    Der Menzelberg

    Rund 354 Meter hoher Berg über dem Dorf. Sein Name erinnert nach Eberhard Rohse an den Mainzer Berg, an Besitz des Erzbistums Mainz.

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Stempelheft

0 von 24 Stationen gestempelt

  1. 1 Unser Laden e.V.
  2. 3 Milchsammelstelle
  3. 5 St. Martin
  4. 6 Kirchmauer
  5. 7 Ehemalige Bäckerei Behrendt
  6. 8 Gasthaus Falke
  7. 9 Bücherei
  8. 10 Alte Schule
  9. 11 Opferbach (Straße)
  10. 12 Feuerwehrteich
  11. 13 Pfarrscheune, Quelle und Backhaus
  12. 14 Drakenberg am Hangsporn
  13. 15 Zum Drakenberg
  14. 16 Alter Straßenverlauf
  15. 17 Meyergasse
  16. 18 Brunnen „Im großen Hof“
  17. 19 Haus Lezius
  18. 20 Rottenanger
  19. 21 Freiwillige Feuerwehr Roringen
  20. 22 Backhaus an der Pfarrscheune
  21. 23 Wandern im Bratental
  22. 24 Schindanger
  23. 25 Roringer Warte
  24. 26 Menzelberg

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