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Chronik

Die Ortsgeschichte von Roringen, von früh bis heute. Jeder Eintrag nennt seine Quelle. Über die Jahresleiste lässt sich direkt zu einem Jahr springen.

  1. 20. September 1162

    Erste urkundliche Erwähnung Roringens

    Roringen wird erstmals in einer päpstlichen Urkunde vom 20. September 1162 genannt. Manche Darstellungen nennen 1196, das ist eine spätere Bestätigung für das Stift Weende.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 4, September 2012; Arne Butt: Roringen unter der Stadtherrschaft Göttingens, Studie, Kapitel IV und 3 weitere

  2. 1170 bis 1520

    Die Herren von Roringen in den Urkunden

    Von etwa 1170 bis 1520 werden die Herren von Roringen in Urkunden genannt, als Ritter, Knappen, Stadthauptleute und Äbte.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006; Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 139, Frühjahr 2020 und 3 weitere

  3. 13. Oktober 1254

    Die Roringer Kirche wird erstmals erwähnt

    Am 13. Oktober 1254 ist die Kirche in Roringen erstmals urkundlich belegt. Im selben Jahr tauschen Herzog Albrecht I. und das Kloster Pöhlde Patronatsrechte.

    Schwarzweißfoto der St.-Martins-Kirche: links der wuchtige Westturm aus Bruchstein mit Pyramidendach und schmalen Schlitzfenstern, rechts das niedrigere Schiff mit Rundbogenfenstern, davor eine Bruchsteinmauer.
    Die St.-Martins-Kirche in den 1950er Jahren, noch ohne Bäume im Vordergrund. Der Westturm ist der älteste Teil, das Schiff entstand 1747/48. Historisches Foto, nicht der heutige Zustand. Foto: 1950er Jahre · Dorfmonitor Roringen, Eintrag 307

    Quelle: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006; Kartoffelstein Nr. 77, Herbst 2004 und 3 weitere

  4. 19. Juni 1380

    Roringen und Omborn kommen an die Stadt Göttingen

    Am 19. Juni 1380 verkauft Herzog Otto von Braunschweig Roringen und Omborn für 250 Mark an den Rat der Stadt Göttingen. Es war ein Verkauf, keine Verpfändung.

    Quelle: Arne Butt: Roringen unter der Stadtherrschaft Göttingens, Studie, Kapitel IV; Egon Günther: Kartoffelstein Nr. 26, Herbst 1991 und 5 weitere

  5. 1406/07

    Bau der Roringer Warte

    Der Bau der Landwehr und der Roringer Warte beginnt 1406/07. Eberhard Rohse hat Datierung und Namen geprüft: Berwinkel bedeutet Immergrün, nicht Bär.

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 116, Sommer 2014; Siegfried Ritzkowski: Beitrag zur Roringer Warte (2017), Text der bisherigen Seite und 3 weitere

  6. Oktober 1422

    Steinerne Kirchhofsmauer errichtet

    Im Oktober 1422 wird die steinerne Kirchhofsmauer errichtet. Sie ist rund 150 Meter lang und war ursprünglich etwa zwei Meter hoch.

    Verschneiter Weg entlang einer Bruchsteinmauer mit Schneehaube, links der Kirchturm und kahle Bäume, rechts im Hintergrund ein Haus mit gelber Holzverschalung und weitere Wohnhäuser unter blauem Himmel.
    Die Kirchhofsmauer aus Bruchstein im Februar 2021, Blick aus dem Roringer Winkel. Heutiger Zustand: Beim Kirchenneubau 1747 wurde die Mauer niedriger gemacht. Foto: Steffen Obermann, 2021 · Dorfmonitor Roringen, Eintrag 219

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 149, Herbst 2022; Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 1, März 1998 und 2 weitere

  7. 1424

    Wappen der Ritter von Roringen auf dem Barfüßeraltar

    1424 stiften Herzog Otto und elf Adelsfamilien einen Altar für die Göttinger Barfüßerkirche. Er trägt auch das Wappen der Herren von Roringen, eine rote Pfeilspitze.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006; Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 140, Sommer 2020 und 3 weitere

  8. vor dem 16. Januar 1520

    Das Geschlecht der Herren von Roringen erlischt

    Mit dem Knappen Bertolf von Roringen erlischt vor dem 16. Januar 1520 das Geschlecht der Herren von Roringen im Mannesstamm.

    Quelle: Mitteilung von Eberhard Rohse, 26.08.2026; Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006 und 1 weitere

  9. 29. September 1540

    Agnes von Roringen zuletzt erwähnt

    Agnes von Roringen, Äbtissin von St. Marien vor Gandersheim, wird am 29. September 1540 letztmals lebend genannt. Sie war die letzte Patronin der Roringenschen Kapelle.

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 139, Frühjahr 2020; Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006

  10. 1567/68

    Die Roringer Warte wird aufgegeben

    Die Roringer Warte bleibt bis 1567/68 besetzt, länger als jede andere Warte der Göttinger Landwehr.

    Quelle: Arne Butt: Roringen unter der Stadtherrschaft Göttingens, Studie, Kapitel IV; Egon Günther: Kartoffelstein Nr. 26, Herbst 1991 und 1 weitere

  11. 1613

    Roringen und Herberhausen unter einem Pfarramt

    1613 werden die Kirchengemeinden Roringen und Herberhausen unter Pastor Andreas Variscus zu einem gemeinsamen Pfarramt mit Sitz in Roringen verbunden.

    Quelle: Wolfgang Petke: Die Verbindung der Kirchengemeinden Herberhausen und Roringen im Jahre 1613 und der Pastor Andreas Variscus, Göttinger Jahrbuch 61, 2013; Kartoffelstein Nr. 16, Dezember 1988

  12. 1623

    Schanze im Kirchhof im Dreißigjährigen Krieg

    Im Dreißigjährigen Krieg durchlöchern einquartierte Truppen 1623 die Kirchhofsmauer für ein Schießloch und eine Schanze.

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 149, Herbst 2022; Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006

  13. 1628 bis 1669

    Christian Meyer wird Pastor in Roringen

    Christian Meyer wird am 31. März 1628 präsentiert, am 26. Juni 1628 eingeführt und bleibt bis 1669 Pastor in Roringen.

    Quelle: Wolfgang Petke: Die Verbindung der Kirchengemeinden Herberhausen und Roringen im Jahre 1613 und der Pastor Andreas Variscus, Göttinger Jahrbuch 61, 2013; Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 76, Sommer 2004 und 1 weitere

  14. 1747/48

    Neubau des Kirchenschiffs von St. Martin

    1747/48 wird das Kirchenschiff der St.-Martins-Kirche neu gebaut. Nur der romanische Westturm der älteren Kirche bleibt stehen.

    St. Martins-Kirche (Mai 2005)
    St. Martins-Kirche (Mai 2005) Foto: 2005 · Dorfmonitor Roringen

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 86, Winter 2006; Kartoffelstein Nr. 21, Ostern 1990 und 2 weitere

  15. 1761 bis 1785

    Bestattungen in der Kirche

    1761 bis 1785 wurden in St. Martin fünf Menschen im Kirchenschiff und vor dem Altar beigesetzt, darunter drei Angehörige des Pastors Apel und Pastor Kaufmann selbst.

    Quelle: Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006; Kartoffelstein Nr. 72, Sommer 2003

  16. 1828 bis 1836

    Bau der Herzberger Chaussee

    Die Herzberger Chaussee, die Vorgängerin der B 27, ist 1828 bis Roringen fertig und wird 1836 bei Roringen ausgebaut.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006; Kartoffelstein Nr. 31, Ostern 1993 und 1 weitere

  17. 1845 bis 1852

    Kartoffelkrankheit und große Not

    Die Kartoffelkrankheit trifft ab 1845 auch Roringen. Mehrjährige Missernten führen zu großer Not, bis 1852 eine reiche Ernte folgt.

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 100, Sommer 2010; Egon Günther, Siegfried Ritzkowski: Der Kartoffelstein, Steine am Wege 2, 2002 und 2 weitere

  18. 8. Februar 1846

    Neue Orgel in St. Martin

    Am 8. Februar 1846 wird eine neue Orgel von August von Werder in der St.-Martins-Kirche eingeweiht, dazu ein eigens verfasstes Festlied gesungen.

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 76, Sommer 2004; Eike Dietert: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006 und 1 weitere

  19. 1846 bis 1848

    Roringen ist kein Stadtdorf mehr

    Mehr als 450 Jahre nach dem Kauf durch Göttingen endet um 1846 bis 1848 mit der Ablösung der Dienste und Abgaben die Zeit als Stadtdorf.

    Quelle: Arne Butt: Roringen unter der Stadtherrschaft Göttingens, Studie, Kapitel IV; Thie-Bote Nr. 5, Entwurf aus dem Nachlass, „Namen“ und 1 weitere

  20. 1852

    Der Kartoffelstein am Hasenknüll

    1852 lässt Pastor Böker auf dem Hasenknüll den Kartoffelstein errichten, als Dank für die reiche Ernte nach den Hungerjahren.

    Quelle: Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 100, Sommer 2010; Egon Günther, Siegfried Ritzkowski: Der Kartoffelstein, Steine am Wege 2, 2002 und 2 weitere

  21. 6. April 1868

    Der neue Friedhof wird eröffnet

    Am 17. Januar 1868 findet die letzte Bestattung auf dem Kirchhof statt, am 6. April 1868 die erste Beerdigung auf dem neuen Friedhof.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006; Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 149, Herbst 2022 und 1 weitere

  22. 1907

    Brand in der Langestraße 27, Bäckerei Behrendt

    1907 brennt das Anwesen Heise in der Langestraße 27 nieder. Bäcker Behrendt richtet dort eine Bäckerei ein, die noch bis 1955 besteht.

    Schwarzweißfoto eines freistehenden Wohnhauses mit Walmdach, hellem Brettbehang und Steinsockel, an der Haustür steht die Hausnummer 27; davor ein Bauzaun, rechts ein Wohnwagen.
    Lange Straße 27 kurz vor dem Abriss, gegenüber der Kirche Foto: 2018 · Dorfmonitor Roringen, Eintrag 93

    Quelle: Thie-Bote Nr. 4, September 2012; Mitteilung von Eberhard Rohse, 27.08.2026 und 1 weitere

  23. 1911

    Schützenverein Roringen gegründet

    Der Schützenverein Roringen wird 1911 gegründet, wie seine Festanzeige zum 60-jährigen Bestehen 1971 belegt. Der Turnverein führt 1928 im Namen.

    Schwarzweißfoto: Ein Schütze liegt auf einem Tisch und zielt mit einem Gewehr, daneben stehen Zuschauer in Mänteln und Hüten; vorn lehnt eine Scheibe mit der Aufschrift „Kirmes 1952“.
    Kirmesschießen im Jahr 1952, wie die Aufschrift auf der Scheibe zeigt. Das Foto stammt aus den 1950er Jahren, nicht aus der Gründungszeit des Vereins 1911. Foto: 1950er Jahre · Dorfmonitor Roringen, Eintrag 89

    Quelle: Der Monat in Roringen Nr. 26, Juni 1971; Margrit Rosenplänter: Bericht der Ortsheimatpflegerin Roringen, 1999 und 2 weitere

  24. 1925 und 1966

    Neue Glocken für St. Martin

    1925 erhält die Kirche zwei Eisenhartgussglocken, 1966 drei Bronzeglocken. Die Eisenglocken stehen heute neben der Kirche.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 2, September 2001; Thie-Bote Nr. 4, September 2012 und 2 weitere

  25. 1937

    Durchbruch am Drakenberg, Straße begradigt

    1937 wird die Straße am Drakenberg begradigt, ein Sporn des Berges abgetragen und der Ronnenbergsche Hof abgebrochen. Dort verläuft heute die B 27.

    Quelle: Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 5, Entwurf aus dem Nachlass, „Der Ronnenbergsche Hof“; Durchbruch am Drakenberg, Zeitungsartikel zum Straßenbau B 27, 1930er Jahre und 2 weitere

  26. ab 1945

    Flüchtlinge und Vertriebene kommen nach Roringen

    Nach 1945 wächst Roringen von rund 300 Einwohnern (1939) auf 543 im Jahr 1950. Das Thiehaus wird zum zweiten Klassenraum.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 1, März 1998; Thie-Bote Nr. 4, September 2012 und 2 weitere

  27. 1947

    Die Freiwillige Feuerwehr Roringen wird wiedergegründet

    Die Freiwillige Feuerwehr Roringen wird nach dem Krieg 1947 wiedergegründet. Eine Löschmannschaft gab es schon früher.

    Quelle: Der Monat in Roringen Nr. 38, Juni 1972; Roringer Chronik 2017 und 2 weitere

  28. 1953 und 1988

    Mahnzeichen für die Toten der Weltkriege

    Auf Holzkreuz von 1953 folgt 1988 ein Kalksteinfindling aus der Roringer Feldmark als Mahnmal auf dem Kirchhof.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 2, September 2001; Thie-Bote Nr. 4, September 2012 und 2 weitere

  29. 1957 bis 1959

    Zentrale Wasserversorgung

    1957/58 wird im Bratental ein Brunnen gebohrt und am Drakenberg ein Wasserhaus gebaut, 1959 sind die Haushalte angeschlossen. Zuvor gab es im Altdorf rund 40 Brunnen.

    Quelle: Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung mit dem Arbeitskreis Roringen: Dorferneuerungsplan Roringen, 1994/95; Thie-Bote Nr. 4, September 2012 und 1 weitere

  30. 1. Januar 1966

    Straßennamen werden eingeführt

    Zum 1. Januar 1966 werden Straßennamen und neue Hausnummern eingeführt. Zuvor gab es nur Hausnummern.

    Quelle: Siegfried Ritzkowski: Die Häuser des Altdorfes Roringen, 2017; Thie-Bote Nr. 5, Entwurf aus dem Nachlass, „Häuser in Roringen, Straßen und Hausnummern“ und 2 weitere

  31. 1969 bis 1972

    Das Mitteilungsblatt „Der Monat in Roringen“

    Von Mai 1969 bis Dezember 1972 erscheint das Mitteilungsblatt der Gemeinde. Mit der Eingemeindung endet die Reihe.

    Quelle: Der Monat in Roringen Nr. 1, Mai 1969; Der Monat in Roringen Nr. 44, Dezember 1972

  32. 12. bis 14. Juni 1970

    Der Jugend-Gemeinderat und das erste Dorffest

    Vom 12. bis 14. Juni 1970 findet das erste Roringer Dorffest statt, angeregt vom Jugend-Gemeinderat. Der erste Dorflauf gehört zum Programm.

    Quelle: Der Monat in Roringen Nr. 14, Juni 1970; Der Monat in Roringen Nr. 13, Mai 1970 und 2 weitere

  33. 1971

    Die Roringer Schule endet

    1971 endet der eigene Schulbetrieb in Roringen: Die Unterstufe zieht nach Herberhausen. Das alte Schulhaus wird später Kindergarten.

    Historisches Schwarzweißfoto der alten Dorfschule: zweigeschossiges Haus mit Satteldach und Gaube, mit waagerechten Brettern verschalt, an der Giebelseite fünf Fenster in einer Reihe und eine rautenförmige Tafel; davor eine Bruchsteinmauer.
    Die alte Dorfschule, unterhalb des Pfarrgartens Dorfmonitor Roringen, Eintrag 114

    Quelle: Thie-Bote Nr. 1, März 1998; Der Monat in Roringen Nr. 29, September 1971 und 3 weitere

  34. 1971

    Protest gegen ein Primatenzentrum

    1971 wird ein Primatenzentrum bei Roringen diskutiert. Der Gemeinderat lehnt die beiden Standorte Kretberg und Drakenberg ab, die Roringer protestieren.

    Quelle: Der Monat in Roringen Nr. 25, Mai 1971; Der Monat in Roringen Nr. 26, Juni 1971 und 2 weitere

  35. 1. Januar 1973

    Eingemeindung nach Göttingen

    Roringen wird zum 1. Januar 1973 nach Göttingen eingemeindet. Der Gebietsänderungsvertrag wurde am 6. November 1972 geschlossen.

    Quelle: Der Monat in Roringen Nr. 10, Februar 1970; Der Monat in Roringen Nr. 37, Mai 1972 und 2 weitere

  36. 1984 bis 2022

    Der Gemeindebrief Kartoffelstein

    Von 1984 bis Dezember 2022 erscheint der Gemeindebrief der Kirchengemeinden Roringen und Herberhausen. Den Namen Kartoffelstein trägt er ab 1986.

    Quelle: Kartoffelstein Nr. 50, Ostern 1998; Kartoffelstein Nr. 5, Ostern 1986 und 2 weitere

  37. 1984 bis 1993

    Höchststand der Einwohnerzahl

    Mit gut 1.170 Einwohnern erreicht Roringen den Höchststand. Die Quellen nennen 1984 (1.179) und 1993 (1.173).

    Quelle: Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung mit dem Arbeitskreis Roringen: Dorferneuerungsplan Roringen, 1994/95; Thie-Bote Nr. 2, September 2001 und 4 weitere

  38. 1993

    Gründung des Roringer Heimatvereins

    Der Roringer Heimatverein wird 1993 gegründet. Anlass ist das alte Backhaus auf dem Pfarrgrundstück, das im Dezember 1992 eingestürzt war.

    Quelle: Satzung des Roringer Heimatvereins; Mitteilung von Roringer Heimatverein, Vorstand, 06.10.2026 und 5 weitere

  39. 1994 bis 2001

    Roringen im Dorferneuerungsprogramm

    1994 wird Roringen in das niedersächsische Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Ein Arbeitskreis erarbeitet bis 1995 den Dorferneuerungsplan.

    Quelle: Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung mit dem Arbeitskreis Roringen: Dorferneuerungsplan Roringen, 1994/95; Thie-Bote Nr. 2, September 2001 und 1 weitere

  40. 29. September 1997

    Die Heimatstube wird eingeweiht

    Am 29. September 1997 wird die kleine Heimatstube im Thiehaus eingeweiht. Der Heimatverein hatte einen feuchten Nebenraum dafür ausgebaut.

    Quelle: Thie-Bote Nr. 1, März 1998; Thie-Bote Nr. 4, September 2012 und 1 weitere

  41. 7. November 1999

    Kirchenbrand zerstört die historische Orgel

    Am 7. November 1999 brennt die St.-Martins-Kirche, die historische Orgel von 1846 wird zerstört. Im Turm findet man später eine Urkunde von 1956.

    Turmspitze mit goldener Kugel und goldenem Wetterhahn über einem roten Ziegeldach, umgeben von dunkelgrünem Laub.
    Turmspitze der St.-Martins-Kirche mit Kugel und Wetterhahn, aufgenommen im Juni 2010. Nach dem Brand von 1999 wurde der Turm wieder aufgebaut; das Foto zeigt den Zustand danach, nicht den Brand. Foto: 2010 · Dorfmonitor Roringen, Eintrag 161

    Quelle: Kartoffelstein Nr. 57, Weihnachten 1999; Kartoffelstein Nr. 60, Sommer 2000 und 3 weitere

  42. 15. November 2000

    Eröffnung des Dorfladens

    Am 15. November 2000 wird „Unser Laden“ am Venusring 31 eröffnet, in der früheren Sparkassenfiliale. Eine Zeitung nennt den August 2000.

    Unser Laden (2011)
    Unser Laden (2011) Foto: 2011 · Dorfmonitor Roringen

    Quelle: Thie-Bote Nr. 2, September 2001; Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006 und 3 weitere

  43. 13. Mai 2001

    Die Kirche wird wieder eingeweiht

    Am 13. Mai 2001 wird die St.-Martins-Kirche nach rund anderthalb Jahren Wiederaufbau mit einem Festgottesdienst wieder eingeweiht.

    Quelle: Kartoffelstein Nr. 61, Herbst 2000; Kartoffelstein Nr. 65, Herbst 2001 und 3 weitere

  44. 25. Mai 2003

    Neue Hillebrand-Orgel eingeweiht

    Am Sonntag, dem 25. Mai 2003, wird die neue Hillebrand-Orgel eingeweiht. Damit beginnt die Reihe „Musik in der Roringer Kirche“.

    Quelle: Kartoffelstein Nr. 71, Ostern 2003; Kartoffelstein Nr. 72, Sommer 2003 und 4 weitere

  45. 21. Mai 2016

    Das Roringer Berg-Café wird eingeweiht

    Am 21. Mai 2016 wird das Roringer Berg-Café im Laden offiziell eingeweiht. Ab Juli 2018 öffnet es auch sonntags.

    Gedeckte Tische mit Blumenschmuck auf einer gepflasterten Terrasse mit Glaswänden und Markise, Stühle mit gelben Kissen, links ein Regal mit Geschirr.
    Das Roringer Berg-Café im Dorfladen, Terrasse mit Tischen. Aus welchem Jahr das Foto stammt, ist nicht bekannt. Dorfmonitor Roringen, Eintrag 165

    Quelle: Roringer Chronik 2016; Roringer Chronik 2018

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