Mahnzeichen für die Toten der Weltkriege
Während der Kirmes 1953 stellt Roringen kurzerhand ein schlichtes Holzkreuz als erstes Mahnzeichen für die Toten der Weltkriege auf, weil der Volkstrauertag bevorsteht. Am Volkstrauertag, dem 13. November 1988, wird auf dem Kirchhof ein knapp zwei Meter hoher Kalksteinfindling aus der Roringer Feldmark eingeweiht, etwa 2,8 Tonnen schwer. Er wurde auf einem Acker in einer Hecke entdeckt.
Siegfried Ritzkowski hat das im Thie-Boten beschrieben, Egon Günther im Kartoffelstein. Jedes Jahr am Volkstrauertag versammeln sich dort die Vereine.
Quellen
- Thie-Bote Nr. 2, September 2001, Beitrag „Das Mahnmal auf dem Kirchhof“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 159)
- Thie-Bote Nr. 4, September 2012 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 158)
- Egon Günther: Kartoffelstein Nr. 15, Herbst 1988 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 31)
- Kriegerdenkmal Roringen, Notiz zu Holzkreuz 1953 und Neubau 1988/89 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 206)
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins