Die Roringer Warte wird aufgegeben
Die Roringer Warte bleibt bis 1567/68 besetzt, länger als jede andere Warte der Göttinger Landwehr, weil die Straße nach Duderstadt und Gieboldehausen für die Stadt besonders wichtig war. Im 16. Jahrhundert verliert der Turm seine ursprüngliche Aufgabe und dient später als Wohnung für Holzhauer.
Die Roringer Warte ist von allen Göttinger Warten am längsten im Gebrauch gewesen. Beim Ausbau der Landstraße zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie nur deshalb nicht abgebrochen, weil die Stadt Göttingen Eigentumsrechte geltend machte. So ist sie noch verhältnismäßig gut erhalten, wie Egon Günther 1991 im Kartoffelstein schrieb.
Quellen
- Arne Butt: Roringen unter der Stadtherrschaft Göttingens, Studie, Kapitel IV (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 226)
- Egon Günther: Kartoffelstein Nr. 26, Herbst 1991 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 29)
- Roringen und Omborn, wissenschaftliche Arbeit zu den Göttinger Stadtdörfern, Kapitel II.2 und II.3 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 235)
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins