Agnes von Roringen zuletzt erwähnt
Agnes von Roringen ist von 1509 bis 1540 Äbtissin des Benediktinerinnenklosters St. Marien vor Gandersheim. Nach Eberhard Rohse bleibt sie bis fast zum Vorabend der Reformation entschieden altgläubig. Am 29. September 1540 wird sie letztmals lebend genannt.
Wie Siegfried Ritzkowski im Thie-Boten schreibt, war sie die Schwester des Knappen Bertolf und die letzte Patronin aus der Stifterfamilie der Roringenschen Kapelle in der Stiftskirche Gandersheim. Mit ihr endet die direkte Linie der Herren von Roringen. Eine Chronik von 1713 nennt dagegen eine Schwester Anna als 1491 gewählte Domina; Rohse und Ritzkowski nennen Agnes.
Quellen
- Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 139, Frühjahr 2020, zitiert Joachim Meier, Origines et Antiquitates Plessenses (1713) (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 150)
- Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006, Beitrag „Die Herren von Roringen“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 160)
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins