Neubau des Kirchenschiffs von St. Martin
1747/48 wird das Kirchenschiff der St.-Martins-Kirche neu gebaut. Die mittelalterliche Vorgängerkirche war baufällig: Der Turm war geborsten, das Schiff nur 15,5 Fuß hoch, der Chor 8 bis 9 Fuß in die Erde gesunken und feucht. Der Neubau kostet 1.265 Reichstaler 21 Groschen, ein Haus im Dorf kostete damals 100 bis 200 Taler. Nur der romanische Westturm bleibt stehen.
Die Jahreszahl 1747 steht in der Altarinschrift und am Kirchenportal. Siegfried Ritzkowski und Eberhard Rohse haben die Baugeschichte beschrieben, Rohse unter dem Titel „1747 bis 2007: 260 Jahre St. Martinskirche in heutiger Gestalt“. Beim Bau wird die Kirchhofsmauer niedriger gemacht. Ältere Zusammenstellungen nennen 1738 als Jahr eines Umbaus nach einer Bauinschrift; das lässt sich mit den Quellen nicht bestätigen.
Quellen
- Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 86, Winter 2006, S. 20 bis 27 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 131)
- Kartoffelstein Nr. 21, Ostern 1990 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 34)
- Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung mit dem Arbeitskreis Roringen: Dorferneuerungsplan Roringen, 1994/95 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 224)
- Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 160)
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins