Zentrale Wasserversorgung
1957/58 wird im Bratental ein Brunnen gebohrt und am Drakenberg ein Wasserhaus gebaut, 1959 sind die Haushalte an die zentrale Wasserleitung angeschlossen. Zuvor versorgten sich die Roringer überwiegend aus rund 40 gegrabenen, teils bis zu zehn Meter tiefen Brunnen im Altdorf.
Der öffentliche Brunnen an der Südwestecke des Kirchhofs wird in dieser Zeit aufgegeben und verschüttet, so vermutet es Siegfried Ritzkowski. Der Dorferneuerungsplan von 1994/95 und der Thie-Bote des Heimatvereins halten diese Daten fest. Von den 282 Wohnhäusern des Jahres 2016 wurden 218 erst nach 1957 gebaut.

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Video abspielenIm Video „Trinkwasser Roringen“ erzählt Margrit Rosenplänter, wie das Trinkwasser nach Roringen kam: die gemeindeeigene Wasserleitung unter Bürgermeister Walter Simon 1959, danach die Bebauung der 1960er Jahre unter Bürgermeister Albert Leunig mit der Siedlung unter dem Menzelberg, den Erschließungsarbeiten 1966, einer unterirdischen Quelle beim Straßenbau und einem zweiten Hochbehälter am Menzelberg. Der Wissensbestand des Roringer Heimatvereins bestätigt die Wasserleitung von 1959 und den Hochbehälter am Menzelberg. Als Ort der Bohrung nennt er das Bratental, das Video spricht vom Westen des Ortes. Viele Einzelangaben des Videos, etwa Behältergrößen, Bauträger und ein Wasserfest im August 1967, kommen im Wissensbestand nicht vor und sind deshalb nur als Angaben der Sprecherin zu lesen.
Quellen
- Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung mit dem Arbeitskreis Roringen: Dorferneuerungsplan Roringen, 1994/95 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 224)
- Thie-Bote Nr. 4, September 2012, Beitrag „Der Brunnen am Kirchhof“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 158)
- Siegfried Ritzkowski: Die Häuser des Altdorfes Roringen, 2017 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 210)
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins