Steinerne Kirchhofsmauer errichtet
Im Oktober 1422 wird die steinerne Kirchhofsmauer um die Kirche errichtet, nachdem die Stadt Göttingen das Dorf 1380 erworben hat. Nach Eberhard Rohse ist sie rund 150 Meter lang und ursprünglich etwa zwei Meter hoch, am Tor drei Meter. Vogtherrenprotokolle der Stadt belegen sie ab 1422.
1623 durchbrechen Truppen die Mauer, beim Kirchenneubau 1747 wird sie niedriger gemacht, weil man ihre Steine für das neue Schiff braucht. Auf der Mauer wächst eine seltene Farngesellschaft. Eine Bestandsaufnahme vom 13. Oktober 1997 fand drei Farne der Roten Liste Niedersachsens, wie Siegfried Ritzkowski im Thie-Boten berichtet.
Quellen
- Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 149, Herbst 2022 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 94)
- Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 1, März 1998 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 157)
- Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 160)
- Thie-Bote Nr. 4, September 2012 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 158)
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins