Die Herren von Roringen in den Urkunden
Von etwa 1170 bis 1520 werden die Herren von Roringen rund 350 Jahre lang in Urkunden genannt. Als frühester Beleg gilt ein Fronbote „Aeico de Rariggen“ in einer Urkunde des Klosters Helmarshausen von 1170. Die Familie stellt Ritter, Knappen, Stadthauptleute in Göttingen und Geistliche. Alexander von Roringen ist ab 1224 Abt des Klosters St. Blasius in Northeim, nach einem Entwurf Siegfried Ritzkowskis bis 1241, nach Eberhard Rohse bis 1246. Günther von Roringen ist 1382 bis 1388 Abt in Reinhausen.
1346 verzichten Ritter Jan von Roringen und Verwandte gegenüber der Stadt Göttingen auf Rechte am Hinteren Hainholz. Nach dörflicher Überlieferung wohnte die Familie in einem Festen Haus auf einem Sporn des Drakenbergs. Mit Bertolf von Roringen erlischt das Geschlecht 1520.
Quellen
- Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006, Beitrag „Die Herren von Roringen“, Abschnitt „Im geistlichen Stande“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 160)
- Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 139, Frühjahr 2020 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 150)
- Arne Butt: Roringen unter der Stadtherrschaft Göttingens, Studie, Kapitel IV (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 226)
- Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 5, Entwurf aus dem Nachlass, „Mörtel, Herren von Roringen“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 282)
- Hans Otto Arnold: Wappennachforschung von Roringen, 1995 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 253)
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins