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Schöne Orte und Aussichtspunkte in Roringen

Blick von der Bank über Felder und Hecken ins Bratental
Die Bank ist unten rechts zu erkennen. In der Ferne stehen der alte und der neue Sendeturm des NDR in Nikolausberg.Dorfmonitor Roringen

Rund um Roringen liegen Wald, Trockentäler und Anhöhen mit weitem Blick. Diese Seite stellt Orte vor, an denen man gut sitzen, schauen oder spazieren kann: Bänke und Aussichtspunkte, die Roringer Warte, das Bratental und stille Plätze im Altdorf. Die Angaben stammen aus den Seiten der einzelnen Orte, dort stehen auch alle Einzelheiten und Quellen. Bei den Bänken und am Menzelberg zeigt der Knopf „Blick von hier“ in der Karte, was man von dort aus sieht.

Bänke und Aussichtspunkte

Bank mit Blick ins Bratental

Die Bank mit Blick ins Bratental hat der Roringer Heimatverein gespendet, der Bauhof der Stadt Göttingen hat sie aufgestellt. Vor ihr liegt das Bratental, ein ausgedehntes Trockental, das in einem großen Bogen nördlich um den Menzelberg und das Dorf läuft. Ursprünglich hieß es nach Jutta Ronnenberg Breitental.

Bank mit Blick zur Warte

Von der Bank mit Blick zur Warte sieht man zur Roringer Warte. Rund um den Turm wächst bis heute Immergrün, auf Plattdeutsch Berwinkel. Nach ihm heißt die Warte Berwinkelswarte, wie Eberhard Rohse im Kartoffelstein zeigt.

Menzelberg

Der Menzelberg erhebt sich direkt über Roringen, das Dorf liegt an seinem Südwesthang. Oben bietet sich ein weiter Blick über Roringen. Im Herbst nutzen Kraniche den Aufwind über dem Berg, um Höhe für die Reise nach Süden zu gewinnen, schrieben Siegfried Ritzkowski und Margrit Rosenplänter.

Drakenberg

Der Drakenberg liegt südöstlich des Dorfes jenseits der B 27, eine längliche Hochfläche aus Muschelkalk, auf der Äcker liegen. Unter den Linden am Drakenberg feiern die Kirchengemeinden Roringen und Herberhausen seit dem 12. Juli 1987 ihren Waldgottesdienst.

Roringer Warte

Roringer Warte
Roringer Warte Dorfmonitor Roringen

Die Roringer Warte ist der Rest eines Wartturms der Göttinger Landwehr. Sie entstand 1406/07 an dem Pass, den die Straße nach Herzberg und Duderstadt durch den Södderich nahm. Vom mittelalterlichen Bauwerk steht nur der Turm ohne Helm, und bis 1567/68 war die Warte bewohnt, länger als jeder andere Göttinger Landwehrturm.

Im Bratental

Naturschutzgebiet Bratental

Das Bratental
Das Bratental Dorfmonitor Roringen

Das Naturschutzgebiet Bratental liegt direkt neben Roringen und ist Teil des FFH-Gebiets „Göttinger Wald“, viele Wanderwege führen hindurch. Wegen der reichen Kalkfloren und der Trockenrasen sind dort Naturschutzgebiete ausgewiesen, schrieb Siegfried Ritzkowski 2006 im Thie-Boten. Nach den ersten kühlen Nächten füllt dichter Nebel Bratental, Luttertal und Leinetal, während Roringen im Sonnenlicht liegt.

Wandern im Bratental

Zum 17. Göttinger Wandertag gab der Roringer Heimatverein einen kleinen Wanderführer durchs Bratental heraus, den Jutta Ronnenberg verfasste. Er führt um den Ort und erzählt unterwegs von Namen, Sagen, Wasser und Wald. Die Seite Wandern im Bratental gibt ihn im Wortlaut wieder.

Im Altdorf

St. Martin und die Kirchmauer

Der Westturm von St. Martin ist das älteste Bauwerk Roringens, das heutige Kirchenschiff entstand 1747. Um den Kirchhof zieht sich die Mauer, die der Göttinger Rat 1422 als Schutz- und Zufluchtsort bei Brand- und Kriegsgefahr bauen ließ. In ihren offenen Fugen wachsen Mauerraute, Brauner Streifenfarn und Blasenfarn, alle drei auf der Roten Liste Niedersachsens.

Pfarrgarten und Quelle

Unterhalb der Pfarrscheune entspringt der Opferbach. Der lange verwilderte Garten wurde 2012, im Jubiläumsjahr 850 Jahre Roringen, als „grünes Zentrum und Ort der Begegnung“ wieder geöffnet; die Quelle wurde neu gefasst, Obstbäume wurden gepflanzt.

Wassertreppe

An der Wassertreppe am Kohlhofsweg tritt der Bach aus der Verrohrung und fällt über Betonstufen in den offenen Roringer Talgraben. Im Ort heißt das Gewässer Opferbach, es entspringt im Pfarrgarten.

Der Dorferlebnispfad

Viele dieser Orte liegen am Dorferlebnispfad des Roringer Heimatvereins. Der Rundweg ist rund 9,8 Kilometer lang, beginnt und endet am Dorfladen und führt an 24 Orten vorbei, an denen sich die Ortsgeschichte ablesen lässt, darunter St. Martin, die Kirchmauer, der Pfarrgarten, der Menzelberg, das Bratental und die Roringer Warte. Jede Station hat eine eigene Seite mit Geschichte und Quellen.

Quellen

  1. Jutta Ronnenberg: Kleiner Wanderführer durchs Bratental (17. Göttinger Wandertag), 1995, Text der bisherigen Seite „Wandern im Bratental“, abgerufen am 05.10.2026
  2. Siegfried Ritzkowski, Margrit Rosenplänter: Roringen, Dorf mit Initiative(n), Buchkapitel, Seite 94 bis 95, 2009 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 222)
  3. Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung mit dem Arbeitskreis Roringen: Dorferneuerungsplan Roringen, 1994/95 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 224)
  4. Mitteilung von Roringer Heimatverein, 06.10.2026: Bank gespendet, Aufstellung durch den Bauhof
  5. Luftbild LGLN (DOP20), Waldrand am Weg nördlich der alten Position
  6. Göttinger Tageblatt, Bild von S. Kirchhoff, Bildnachweis der bisherigen Seite
  7. Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 116, Sommer 2014, Beitrag „Roringer Warte, Berwinkelswarte, von Bären und Immergrün“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 146)
  8. Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 149, Herbst 2022 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 94)
  9. Siegfried Ritzkowski: Beitrag über die Roringer Warte (2017), Text der bisherigen Seite „Roringer Warte“, abgerufen am 05.10.2026
  10. OpenStreetMap-Mitwirkende, Kreuzung der Feldwege (Wege 25978824, 131416917, 346069178, 391928386)
  11. Mitteilung von Roringer Heimatverein, Vorstand, 06.10.2026: Die Bank steht südwestlich der Kreuzung der Feldwege
  12. Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 132, Sommer 2018 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 75)
  13. Egon Günther: Kartoffelstein Nr. 29, Sommer 1992, Beitrag „Über Roringer Flurnamen“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 36)
  14. Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 4, September 2012 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 158)
  15. OpenStreetMap-Mitwirkende (Gipfel 355 m)
  16. Dorfmonitor Roringen
  17. Infotafel des Dorferlebnispfads des Roringer Heimatvereins, Tafel der Station „Menzelberg“
  18. Jutta Ronnenberg: Zweiter Heimatabend: Aus Roringens Geschichte und Sage, 1995 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 215)
  19. Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 5, Entwurf aus dem Nachlass, „Roringens Flur im Sommer 1934“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 262)
  20. Egon Günther, Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 5, Entwurf aus dem Nachlass, „Der Kartoffelstein“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 286)
  21. Egon Günther, Siegfried Ritzkowski: Der Kartoffelstein, Steine am Wege 2, 2002 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 251)
  22. Kartoffelstein Nr. 43, Sommer 1996 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 42)
  23. OpenStreetMap-Mitwirkende (Gipfel 367,5 m)
  24. Siegfried Ritzkowski: Beitrag über die Roringer Warte (2017), Text der bisherigen Seite, abgerufen am 05.10.2026
  25. Egon Günther: Kartoffelstein Nr. 26, Herbst 1991, Beitrag „Die Roringer Warte“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 29)
  26. Roringen und Omborn, wissenschaftliche Arbeit zu den Göttinger Stadtdörfern, Kapitel II.2 und II.3 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 235)
  27. Jutta Ronnenberg: Kleiner Wanderführer durchs Bratental, 1995, Warte nicht abgebrochen wegen städtischer Eigentumsrechte
  28. Infotafel im Dorfmonitor-Bild „Roringer Warte“
  29. OpenStreetMap-Mitwirkende, Objekt w222632574
  30. Das Gemeindewappen, Antrag und Verleihung, 1949, Antrag vom 23. März 1949, Beschreibung und Begründung des Wappenentwurfs (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 252)
  31. Hans Otto Arnold: Wappennachforschung von Roringen, 1995, Auswertung, Abschnitt 10 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 253)
  32. Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 160)
  33. Dorfmonitor Roringen („Das Bratental“), Angabe FFH-Gebiet 138
  34. Jutta Ronnenberg: Kleiner Wanderführer durchs Bratental (17. Göttinger Wandertag), etwa 1995, Text der bisherigen Seite, abgerufen am 05.10.2026
  35. Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 100, Sommer 2010, Beitrag „Ein Stein, der Ebenezer heißen soll“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 65)
  36. Jürgen Udolph: Thie-Bote Nr. 2, September 2001 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 159)
  37. Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 86, Winter 2006, Beitrag „1747 bis 2007: 260 Jahre St. Martinskirche in heutiger Gestalt“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 131)
  38. Siegfried Ritzkowski: Kartoffelstein Nr. 57, Weihnachten 1999 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 86)
  39. Kartoffelstein Nr. 72, Sommer 2003 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 89)
  40. OpenStreetMap-Mitwirkende (Sankt Martin)
  41. Dorfmonitor Roringen, Bodenfotos
  42. Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 1, März 1998 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 157)
  43. Infotafel des Dorferlebnispfads des Roringer Heimatvereins, Tafel der Station „Kirchmauer“
  44. Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 105, Herbst 2011, Beitrag „Das Pfarrhaus zu Roringen“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 70)
  45. Kartoffelstein Nr. 109, Herbst 2012 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 148)
  46. Kartoffelstein Nr. 116, Sommer 2014 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 146)
  47. Kartoffelstein Nr. 40, Herbst 1995, Beitrag „Das alte Backhaus in Roringen“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 38)
  48. Werner Massow: Thie-Bote Nr. 1, März 1998 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 157)
  49. Infotafel des Dorferlebnispfads des Roringer Heimatvereins, Tafel der Station „Pfarrscheune, Quelle und Backhaus“
  50. Ortsentwicklungskonzept Roringen, Entwurf der planungsgruppe lange puche, 2013 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 225)
  51. Jutta Ronnenberg: Kleiner Wanderführer durchs Bratental, etwa 1995
  52. Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 116, Sommer 2014 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 146)
  53. Dorfmonitor Roringen (Bild „Wassertreppe“)
  54. Luftbild LGLN
  55. Mitteilung von Roringer Heimatverein, Vorstand, 05.10.2026

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