Naturschutzgebiet Bratental
Das Naturschutzgebiet Bratental liegt direkt neben Roringen und ist zugleich Teil des FFH-Gebiets 138 „Göttinger Wald“. Viele Wanderwege führen hindurch.
Ein Trockental um den Ort
Das Bratental ist ein ausgedehntes Trockental. Es läuft von Osten her in einem Bogen nördlich um Menzelberg und Dorf und ist ein Nebental des Luttertals. Nach dem Dorferneuerungsplan von 1994/95 liegt die gesamte Gemarkung außerhalb der Ortslage im 1992 ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet Leinetal, und das Bratental gilt in der Regionalplanung als Gebiet von besonderer Bedeutung für die Erholung. Siegfried Ritzkowski schrieb 2006 im Thie-Boten, am Bratental seien wegen der reichhaltigen Kalk-Floren und der Trockenrasen Naturschutzgebiete bereits ausgewiesen. Der größere Teil der Roringer Gemarkung gelte im Landschaftsrahmenplan der Stadt als Biotop von landesweiter Bedeutung.
Siegfried Ritzkowski und Margrit Rosenplänter beschrieben, wie man von der Knochenmühle aus bei sanfter Steigung den weiten Windungen des Tals folgt, windgeschützt die Sonne spürt, Stille und Vogelgesang findet. Nach den ersten kühlen Nächten füllt dichter Nebel Bratental, Luttertal und Leinetal, während Roringen im Sonnenlicht liegt. Ein Weg mit Geschichten: Auf der Seite Wandern im Bratental führt der Wanderführer des Heimatvereins von 1995 durch das Tal.
Quellen
- Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung mit dem Arbeitskreis Roringen: Dorferneuerungsplan Roringen, 1994/95 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 224)
- Siegfried Ritzkowski: Thie-Bote Nr. 3, Mai 2006 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 160)
- Siegfried Ritzkowski, Margrit Rosenplänter: Roringen, Dorf mit Initiative(n), Buchkapitel, Seite 94 bis 95, 2009 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 222)
- Dorfmonitor Roringen („Das Bratental“), Angabe FFH-Gebiet 138
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins