Bank - Blick zur Warte
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Hier steht eine neue Bank mit Blick zur Roringer Warte.
Was die Bank im Blick hat
Die Roringer Warte ist der Rest eines Wartturms der Göttinger Landwehr. Die Stadt Göttingen hatte Roringen 1380 vom Herzog von Braunschweig gekauft und durfte nach der Urkunde Landwehren graben und Warten bauen. 1406/07 entstand der Turm „by dem berwynkele“. Heute steht der runde Kalksteinturm als dachlose Ruine im Wald nordöstlich des Dorfes.
Rund um den Turm wächst bis heute Immergrün, auf Plattdeutsch Berwinkel. Nach ihm heißt die Warte Berwinkelswarte, wie Eberhard Rohse im Kartoffelstein zeigt. Mit Bären hat der Name nichts zu tun.
Von der Landwehr, die nördlich der Warte Richtung Rieswarte zog, findet man nach Egon Günther noch mehrfach Reste, wenn man von der Warte aus nach Norden wandert. Die Knicks, Wallhecken mit parallelem Graben, dienten als Grenzschutz; die Kämmereirechnung von 1407/08 nennt eigens Knickhüter dafür.
Quellen
- Göttinger Tageblatt, Bild von S. Kirchhoff, Bildnachweis der bisherigen Seite
- Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 116, Sommer 2014, Beitrag „Roringer Warte, Berwinkelswarte, von Bären und Immergrün“ (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 146)
- Eberhard Rohse: Kartoffelstein Nr. 149, Herbst 2022 (Archiv des Roringer Heimatvereins, Nr. 94)
- Siegfried Ritzkowski: Beitrag über die Roringer Warte (2017), Text der bisherigen Seite „Roringer Warte“, abgerufen am 05.10.2026
- OpenStreetMap-Mitwirkende, Kreuzung der Feldwege (Wege 25978824, 131416917, 346069178, 391928386)
- Mitteilung von Roringer Heimatverein, Vorstand, 06.10.2026: Die Bank steht südwestlich der Kreuzung der Feldwege
Wissensbestand des Roringer Heimatvereins