Jagdhütte am Ortloh
Hinter dem Ortloh, wo die Wiese zwischen zwei Waldstücken nach Süden spitz ausläuft, stand eine kleine Jagdhütte aus Holz. Jagdpächter hatten sie gebaut: zuerst den Teil mit dem Geweih im Giebel, mit einem Raum und einer Kammer mit Eingangsflur, später einen zweiten Giebel mit zwei Zimmern. Nach dem Krieg wurde sie das Zuhause der Familie von Jutta Ronnenberg, die sie 2007 beschrieben hat.
Die Fenster hatten Läden, die meisten zeigten nach Osten und boten einen weiten Blick ins östliche Bratental. Vor dem mittleren Raum lag eine Zisterne für Regenwasser von etwa 2 mal 2 Metern; eine kleine Flügelpumpe holte das Wasser in den Raum unter dem Geweihgiebel, wo auch ein Herd mit Backröhre stand. Für das Klohäuschen zahlte man der Stadt fünf Mark Pacht im Jahr. Für 1956 notierte sie etwa 40 Quadratmeter Grundfläche.
Der Weg an der Hütte führte von Nordwest nach Südost hinunter ins Bratental, die Giebelseite zeigte nach Nordwesten. Siegfried Ritzkowski nennt ihn den Weg von der Jagdhütte ins Bratental. Auch die Erzählung zur Elchsichtung nennt ein Jagdhäuschen an der Wiese hinter dem Ortloh.