Kartoffelkrankheit und große Not
Ab 1845 trifft die Kartoffelkrankheit auch Roringen. Auf mehrere Missernten bis etwa 1850 folgt große Not. Am 1. August 1847 hält ein Roringer Pfarrer eine Feldpredigt über die Hungersnot, so steht es im Hausbuch eines Webers aus Waake. Die Quellen schildern Nässe und Kartoffelfäule; nur eine Pastorenliste spricht von Dürre.
Erst 1852 bringt eine überraschend reiche Ernte Erleichterung. Aus Dankbarkeit entsteht der Kartoffelstein auf dem Hasenknüll, der später dem Gemeindebrief der Kirchengemeinden Roringen und Herberhausen den Namen gibt.