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Roringen und Omborn kommen an die Stadt Göttingen

Am 19. Juni 1380 verkauft Herzog Otto von Braunschweig, genannt der Quade, die Dörfer Roringen und Omborn für 250 Mark an den Rat der Stadt Göttingen. Omborn ist später wüst gefallen. Der Kaufbrief überträgt unter anderem Gericht, Vogtei, Hufenland, Höfe, Zehnt und Wälder und gibt der Stadt das Recht, Landwehren und Warten zu bauen. Roringen wird ein Göttinger Stadtdorf und bleibt es bis 1846/48.

Ältere Zusammenstellungen sprechen von einer Verpfändung wegen Schulden. Die Urkunde und mehrere Darstellungen, unter anderem von Egon Günther, nennen dagegen einen endgültigen Verkauf. Verpfändet war nur 1352 der halbe Ort, für 65 Mark an die Herren von Plesse. Die Jahre 1367 und 1387 stehen in älteren Vortragstexten; 1387 ist das Jahr der Fehde zwischen Stadt und Herzog.

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