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Bolzplatz Am Kleesteg

Der Bolzplatz liegt am Nordrand des Dorfes, oberhalb von Venusring und Obere Wiesen, dort wo Feldwege in die Flur hinausführen. Der Heimatverein legte im Oktober 1997 einen Bolzplatz an, damit die Kinder Fußball spielen können, ohne die B 27 zu überqueren. Die Berichte nennen keine Adresse, aber nach der Beschreibung ist es dieser Platz; einen anderen Bolzplatz gibt es im Dorf nicht. Vorher wurde vor dem Friedhof und im Venusring gekickt, schrieb Matthias Schmole im März 1998 im Thie-Boten.

Die Stadt Göttingen spendierte die Tore, der Ortsrat Geld für die Einsaat. Nach oben grenzt eine Pflanzung aus einheimischen Gehölzen den Platz ab, dazu kamen zwei Bänke und ein Rasenmäher. Später kaufte der Verein einen ausgedienten Wohnwagen als Unterstand für die Kinder. Am 30. Juni 2017 gab Siegfried Ritzkowski die Zuständigkeit für den Platz vom Heimatverein an den Ortsbürgermeister Alfred Rosenplänter ab, per Handschlag im Bergcafé; die Stadt pflegt den Platz seitdem.

Woher der Name kommt

„Am Kleesteg“ ist der Name, unter dem die Stadt den Platz führt; so nennt ihn auch der Ortsrat 2018. Eine Straße oder einen Weg mit diesem Namen gibt es in Roringen nicht, und auf keiner der alten Flurkarten steht er. Belegt sind dagegen die Klee-Namen ringsum: Die Flur westlich neben dem Platz heißt im Liegenschaftskataster Im Klaie. Die Flurkarte von 1747 nennt dort „Auf dem Kleie“ und einen „Ober Klei Weg“, das Kirchenverzeichnis von 1798 einen Kleeweg und einen Klee-Acker, das Flurverzeichnis von 1824 die Flur „Auf den Klee“ mit dem unteren Kleeweg an ihrer Nordseite.

Ein Kleeweg lag auch noch im 20. Jahrhundert hier: Im Straßenverzeichnis der Gemeinde Roringen aus der Zeit vor 1973 endet die Straße Zum Ortloh am Kleeweg, und Am Menzelberg beginnt dort. Diese Stelle liegt keine 200 Meter vom Bolzplatz entfernt. 1972 nannte „Der Monat in Roringen“ den Kleeweg die Betonstraße zur Tiefenbohrung.

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Notizen zu „Bolzplatz Am Kleesteg“

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